Was ist barf?
B.A.R.F. steht für Biologisch Artgerechtes Rohes Futter. Es ist die ursprünglichste und natürlichste Art, deinen Hund gesund zu ernähren. Das Prinzip ist simpel und genial zugleich: Wir orientieren uns an den natürlichen Fressgewohnheiten des Wolfes – dem direkten Vorfahren unserer Hunde. Statt industriell verarbeiteter Kost landen bei der BARF-Fütterung nur frische, unbehandelte Zutaten im Napf.
Die Komponenten: Was gehört in ein gesundes BARF-Menü?
Eine ausgewogene Mahlzeit nach dem Beutetier-Prinzip besteht aus einer Kombination von:
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Hochwertigem Muskelfleisch & Fisch (Energielieferant)
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Innereien (Wichtige Vitamin- und Mineralstoffbomben)
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Rohen fleischigen Knochen (RFK) (Calciumquelle)
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Pansen oder Blättermagen (Unterstützt die Darmflora)
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Gemüse und Obst (Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe)
Mengenbedarf: Unsere faustregel
Wie viel Futter braucht dein Hund?
Die richtige Menge ist entscheidend für das Idealgewicht und die Vitalität deines Lieblings.
Die Faustformel zur Mengenberechnung
Wir empfehlen als Basis die bewährte Faustregel: Die Tagesportion sollte etwa 2 % bis 3 % des Körpergewichts deines ausgewachsenen Hundes betragen.
Wichtige Faktoren für die individuelle Portion:
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Aktivität: Ein Sporthund benötigt mehr Energie als ein gemütlicher Senior.
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Alter: Welpen und Junghunde im Wachstum haben einen deutlich höheren Bedarf (oft 5-6 %).
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Stoffwechsel: Jeder Hund verwertet Futter unterschiedlich.
Die 80/20-Regel
Das Ideale Mischverhältnis: 80% Tierisch, 20% Pflanzlich
Für eine optimale Nährstoffversorgung setzen wir bei Lottchens Liebe auf das Goldstandard-Verhältnis:
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80 % tierische Bestandteile: Davon entfallen Anteile auf Muskelfleisch, Innereien und Knochen, um den Bedarf an Proteinen, Fetten und Mineralien zu decken.
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20 % pflanzliche Bestandteile: Püriertes Obst und Gemüse liefern wichtige Vitamine und fördern eine gesunde Verdauung.
Warum Abwechslung der Schlüssel ist
Damit dein Hund langfristig mit allen notwendigen Vitaminen versorgt ist, ist eine abwechslungsreiche Auswahl der Fleischsorten und Komponenten von großer Bedeutung. Nur durch die Kombination verschiedener Quellen (z.B. Rind, Geflügel oder Lamm) entsteht ein ausgewogenes Profil an Aminosäuren und Fettsäuren.
das i-tüpfelchen:
Hochwertige Öle für die Vitaminaufnahme
Ein wichtiger Bestandteil, der oft unterschätzt wird, sind Omega-3-Fettsäuren.
Da Hunde pflanzliche Vitamine aus Gemüse und Obst nur in Verbindung mit Fett optimal verwerten können, gehört ein hochwertiges Öl (wie Lachsöl, Leinöl oder Hanföl) in jeden Napf.
Es unterstützt nicht nur die Organfunktionen, sondern sorgt auch für ein glänzendes Fell und eine gesunde Haut.
